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18 März



01.03.2018  
Heute Nacht ist mir die Lösung für mein Computerproblem eingefallen. Ich kann wieder Fotos ins Netz stellen.

Meine Schornsteinfegerin vom letzten Jahr war wieder da. Ich habe sie angefasst, damit es mir Glück bringt.

Serpil Turhan mit ihren zweiten Baby, Es ist ein Mädchen und heißt Lorîn. Ich habe sie seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen.

Serpil und ihr Mann Tobias wollen mich im Sommer auf dem Bauernhof besuchen. Mit Lorîn und Evîn, die inzwischen schon drei Jahre alt ist. Beim Drehen ihres Films über mich war sie noch in ihrem Bauch.
02.03.2018  
Heute morgen ein zweistündiges Interview mit Johannes F. Sievert für ein geplantes Buch.

Joya und Philipp kochen für mich. Was übrig geblieben ist, kann ich morgen auf dem Bauernhof essen.

Nach dem Essen. Die beiden sind regelrechte Computerspezialisten und können manche Probleme für mich lösen. Außerdem haben wir das iBook Air auf das allerneuste System High Sierra upgedated. Das iPhone 6 kann Joya noch nicht benutzen, denn den Code, den mein Telekomgeschäft in Dahme eingegeben hat, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich brauchen sie ihn auch nicht, denn das Gerät lässt sich über iTunes auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Ich bin gespannt, ob ihnen das gelingt. Jedenfalls sind die beiden glücklich.
03.03.2018  
Ich bin wieder auf dem Bauernhof. Als ich ankomme, entdecke ich, dass endlich auf dem Dorfteich jemand Schlittschuh fährt.
04.03.2018   In fünf Tagen bin ich im Luru-Kino in Leipzig (LINK).

Fast eine Dreiviertelstunde hat es gedauert, bis das Ergebnis des SPD Mitgliedervotums bekannt gegeben worden ist. Wir werden also bald wieder eine Regierung haben. Danach bin ich aufs Fahrrad gestiegen.

05.03.2018  
Das war gestern. Heute morgen regnet es bei minus 1 Grad.

Der Sonnenuntergang auf dem Eis des Dorfteichs:
Meine Tochter Joya schickt mir gerade eine Nachricht, dass ihr Film in den deutschen Kinos 3.051 Zuschauer hat, Die meisten Kinos zeigen in nur am Sonntag. Vielleicht werden es sehr viel mehr, wenn ihr Film beim Deutschen Filmpreis nominiert wird.
Etwas später später schreibt mir Joyas, dass ihr Film in Frankreich am 29. August ins Kino kommt. In einrr untertitelten und in einer französisch synchronsierten Version. Er hat dort auf zwei Festivals Preise bekommen.

06.03.2018   Auf kino-zeit.de https://www.kino-zeit.de/personen/rudolf-thome-1eine Sammlung aller bei ihnen erschienenen Kritiken zu meinen Filmen (LINK).

Am Abend, nach zwei Stunden Schnefall. Ich sehe schwarz für mein Radfahren morgen früh, denn es soll die ganze Nacht weiter schneien.
07.03.2018  






Seit gestern ist die Schneedecke auf 8 cm gestiegen. Jetzt taut sie schon wieder. Eigentlich ist der Schnee perfekt zum Schneemann bauen. Habe aber keine Lust dazu heute.

08.03.2018  
Fahrradfahren im dahinschmelzenden Schnee ist ganz schön anstrengend.
09.03.2018  

Ich bin aufgeregt, weil ich heute zum Luru-Kino nach Leipzig fahre und wahrscheinlich erst gegen Mitternanacht, nach Serpils Turhans "Überall Blumen" und "TAGEBUCH" ins Bett komme. Um mich zu beruhigen fahre ich wieder die volle 12 km-Strecke Fahrrad. Der Schnee ist komplett geschmolzen.


Tilman Schumacher klingelt superpünktlich um 1 Uhr an meiner Haustür. Er hatte in der Niendorfer "Fläminghexe" zu Mittag gegessen. Er bringt mir dieses im Siebdruck hergestellte Plakat für die Veranstaltng mit.



Wir essen zu Mittag in einem Lokal auf dem Gelände der ehemaligen Spinnerei. Michael Ludwig, einer der beiden Inhaber des Kinos, ist in Dahme geboren und aufgewachsen. Seine Mutter war Lehrerin und lebt noch heute in Dahme im Niendorfer Weg. Er hat eine gute Flasche Rotwein mitgebracht.

Ein Autogrammsammler wollte nur Autogramme. Im Kino war er nicht.

Mein Publikum bei "Tagebuch". Erst um Mitternacht ist der Film zuende. Niemand ist rausgegangen und viele sagen mir, dass ihnen der Film sehr gefallen hat. Bei Serpil Turhans Film über mich waren wesentlich weniger Zuschauer da.
Ich habe beide Filme, ohne einzuschlafen, in voller Länge durchgehalten und dabei völlig neue Eindrücke gewonnen. Erst um 1 Uhr lag ich in meinem Hotelbett..

10.03.2018  
Auf dem Weg zu einem italienischen Restaurant, gefällt mir dieses Gebäude. Im Restaurant esse ich eine hervorragende Saltimbocca. und trinke zwei Gläser des Hausweins.
Um 15 Uhr beginnt die Vorführung von "MADE IN GERMANY UND USA". Das ist wieder ein zweieinhalb Stunden Film wie gestern "Tagebuch". Fast die gleiche Anzahl begeisterter Zuschauer. Die Erfahrung im Luru-Kino war für mich ein tiefes emotionales Erlebnis.
Auf Godards Film "Vivre sa Vie" habe ich schließlich verzichtet. Tilman Schumacher bringt mich in zwei Stunden bei Dunkelheit zurück auf den Bauernhof.



11.03.2018  
Radfahren bei 12 Grad ist absolut ungewohnt. Ich freue mich über die Vögel, die wieder anfangen zu singen. Ich denke darüber nach, warum das Anschauen der Filme mich so ungewöhnlich berührt hat. Vielleicht lag es am Kino, vielleicht am Alter des Publikums, dass mir das Gefühl gegeben hat, eine neue Art von "Familie" gefunden zu haben.

Nachdem ich mit meiner heutigen Autobiographie-Lieferung fertig geworden bin, entscheide ich mich, dass bei mir heute der Frühling begonnen hat und mache ein Feuer.
12.03.2018   Die Wettervorhersage widerspricht meiner Frühlingsentscheidung von gestern. Für das Wochenende sind bei mir schon wieder minus 4 Grad angekündigt,
Immerhin konnte ich heute morgen noch Radfahren. Auf dem Rückweg hat es dann angefangen zu regnen. Sehr schlecht (das ist Trumpsprache).

In meiner Autobiographie bin ich im Juli 2010 bei "DAS ROTE ZIMMER" ist das schönste Wetter aller Zeiten. Bei mir in der Gegenwart ist Trübsinn pur. Regen, Regen. Nichts als Regen.
13.03.2018  
Für Tilman Schumacher in Leipzig brenne ich eine DVD mit allen meinen Kurzfilmen. Alle anderen Filme von mir kennt er schon. Auf dem Bild eine Frühstücksszene aus "DIE VERSÖHNUNG" von 1964.

Beim Radfahren zu den Windrädern sehe ich diese Wolkenlücke. Immerhin eine Verbesserung gegenüber gestern.
14.03.2018   Mit "Tyll" von Daniel Kehlmann bin ich gestern Abend fertig geworden. Wer sich für die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs interessieren kann, erfährt zumindest viel Neues aus dem Alltag und dem Alltag des Krieges. Im Grund ist der Roman der Bericht eines Zeitreisenden.

Meine neue Lektüre. Der sechste Band einer auf 12 Bände angelegten Autobiographie.

Mich erreicht eine Anfrage des Goethe-Instituts Tokio. Sie möchten Ende Mai "ROTE SONNE" zeigen und würden mich gerne dazu einladen. Die Vorstellung eines 12-Stunden Flugs macht mich beim Darübernachdenken schon halbkrank.
15.03.2018  
Diese Schneeglöckchen, die ich noch mit Hannelore Elsner im Wald ausgegraben und an dieser vor dem Ostwind geschützten Stelle eingepflanzt habe, sind auch durch diesen Winter nicht tot zu kriegen. So wie ich auch. Hoffentlich.
16.03.2018   Heute morgen habe ich in der "New York Times" einen Artikel gelesen, dass regelmäßiges Fahrradfahren im Alter sämtliche Körperzellen jung erhält. Daraufhin bin ich schon um 7 Uhr auf mein Fahrrad gestiegen. Der böige Ostwind auf dem Rückweg war so böse, dass ich ein gutes Stück der Strecke laufen musste.

Das habe ich heute Morgen im Supermarkt gefunden. Ich dachte zur Vorbereitung meiner Reise nach Tokio Ende Mai wäre das ein guter Einstieg. Leider schmeckt es mir überhaupt nicht. Viel zu süß. Vor fünf Jahren im November in Kyoto hat mir fast alles geschmeckt. Sollte ich Ende Mai mit "ROTE SONNE" nach Tokio fliegen, wird mich die Tochter von Sylvia Kekulé
begleiten und ich hoffe sie kennt Lokale, die mich an das Essen in Kyoto erinnern.
17.03.2018

 

 


Böse Überraschung heute morgen. Schon wieder Schnee. Radfahren unmöglich.

Mein kleiner Laptop leistet Schwerarbeit. alle 16 Filme von mir, die ich als DCP habe, müssen auf eine zweite fünf Terabyte- Festplatte per USB 3 übertragen werden. Das dauert unendlich lange.
18.03.2018  
Schneezungen auf dem Radweg. Bei strahlender Sonne fahre ich in mmeiner dicksten Fahhradkleidung meine 12 Kilometer zu den Windrädern.. Der Den Rückweg bei 36 km/h Ostwind und Böen mit 65 km/h schaffe ich nur im allerkleinsten Gang. Den habe ich bisher noch nie bentzt.
19.03.2018   Zwei Rehe überqueren meinen Radweg. Das macht mich glücklich. Noch glücklicher macht es mich, wenn es mir gelingt ein Foto zu machen.



Tilman Schumacher hat mir aus Leipzig ein DVD geschickt "Night and Weekends" von und mit Greta Gerwig. Der Film hat mir sehr gefallen und in seiner Offenheit an meine beiden Filme in Leipzig erinnert. Greta Gerwig fand ich absolut umwerfend, Sie ist da wie ein wunderschönes kleines Tier. Ohne Hemmungen. Mit ihr hätte ich auch gerne einen Film gedreht.

20.03.2018   In der Nacht habe ich "Greenberg" mit Greta Gerwig als Darstellerin angeschaut. Der Film ist schlecht. Nur zwei Jahre liegen zwischen "Nights and Weekends" und diesem Film. Der Regisseur hat alles an ihr, was mich gegeistert hat, nicht zugelassen. Nur auf dem roten Teppich der Berlinale 2010 erinnert sie mit ihrer sprühenden Lebendigkeit an den ersten Film.

Leise rieselt der Schnee beim Radfahren heute.

Meine Tochter Joya schickt mir aus Malmö ein paar Fotos von einem Festival, auf dem Ihr Film gezeigt wird.
21.03.2018  
Jeden Morgen sie mein Fahrradweg anders aus. Der Schnee von gestern Nacht schmilzt vor meinen Augen.
22.03.2018  
Gestern Abend in meinem Garten.
23.03.2018  
Ein bisschen Frühlingsgefühle bei mir heute morgen, bevor ich mich aufs Fahrrad setze.

Das volle Kino in Malmö, in dem gestern der Film meiner Tochter Joya lief.

24.03.2018   Ich versuche die Pumpe meines Gartenbrunnen wieder in Betrieb zu nehmen, aber leider pumpt sie nicht. Vermutlich war noch Wasser drin. Jetzt erwärme ich sie mit einem Heizlüfter. Vor einigen Jahren ist mir das auch schon mal passiert.



Um noch ein positives Gefühl zu kriegen, reche ich die heruntergefallenen Birkenäste zusammen. Birken verlieren ihre dünnen Äste so wie ich meine Haare.

Nach vier Stunden Erwärmung duch meinen Heizlüfter pumpt die Gartenpumpe wieder. Das Wasser fließt im Garten und auch im Innenhof. Morgen werde ich alle meine Pflanzen aus dem Winterquartier holen und in den Innenhof stellen, denn sie müssen jetzt gewässert werden.
Weil alles heute bei mir funktioniert, nehme ich mir auch meine beiden Fahrräder vor und pumpe da in allen Reifen mit meinem Kompressor die Luft wieder auf. Während ich das mache, wird mir klar, warum ich das seit fast zwei Monaten vor mir hergeschoben habe. Es ist auch bei strahlendem Sonnenschein eine mühsame Prozedur.



Meine Hand nach der Arbeit.
25.03.2018  
Mit meinem roten Rad zum Körbaer See. An den harten Ledersattel muss sich mein Popo erst wieder gewöhnen…

…und auch an das Fahren ohne Schaltung mit 27 Gängen.

26.03.2018   Ganz überraschend entdecke ich, dass mein Film "SIEBEN FRAUEN" heute früh um 2:20 Uhr auf SWR gelaufen ist. Ich habe ihn bis zu Ende angeschaut. Für mich eine Zeitreise, denn in diesem Haus habe ich beinahe zehn Jahre gelebt.



27.03.2018  
Alle Pflanzen sind jetzt im Innenhof. Beim Radfahren war der Himmel bewölkt und zwei, drei Schneeflocken fielen vor mir herunter.
Die Post bringt mir am Nachmittag eine Einladung zur kirchlichen Hochzeit von Nicolai und Ina am 18 August wieder in der Nähe des Edersees…

…und diese wunderschöne Geburtsanzeige. Am besten gefällt mir "Made with love by Ina & Nicolai".
28.03.2018  
Schöner wird das Wetter heute bei mir nicht. Radfahren bei Schneegraupel statt Nieselregen und eiskalrem Ostwind. Jedefalls kein Vergnügen.
Außerdem kämpfe ich auf einem uralten Computer mit einer Dialogliste von "Berlin Chamissoplatz", die mit einer antiken Word-Version gemacht worden ist. Da erscheinen immer wieder allerlei komische Zeichen. Um sie upzudaten brauche ich entweder das gedruckte Drehbuch oder muß die nicht lesbaren Dialoge mit einer DVD des Films ergänzen. Auf alle Fälle viel Arbeit.
29.03.2018  

Bei mir wurde heute von 8 bis 9 Uhr der Strom abgeschaltet. Da ich dann im Haus überhaupt nichts machen kann, bin ich aufs Fahrrad gestiegen.

Der Himmel über dem Dorfteich.

Ich mache danach ein bisschen Frühjahrsputz und entdecke hinter dem Sofa viele Dinge, deren Existenz ich längst vergessen hatte.
Außerdem hat sich das Goethe-Institut in Tokio wieder gemeldet. Sie wollen zu "ROTE SONNE" auch "DAS ROTE ZIMMER" zeigen und die BluRay selber machen. Mir soll es recht sein.
Außerdem meldet sich ein Kino in St. Gallen. Auch sie wollen im Mai "ROTE SONNE" zeigen.

Ermutigt durch die guten Nachrichten heute habe ich es gewagt, an ein Stromkabel, bei dem der weibliche Stecker fehlte, endlich diesen anzuschließen. Früher habe ich das oft gemacht. Heute haben bei dieser mühsamen Prozedur meine Hände gezittert. Ich habe nicht aufgegeben, sondern es tatsächlich hingekriegt. Beide Teile lagen hinter dem Ledersofa.

30.03.2018  
Kurz nach Sonnenaufgang.

Da das Wetter morgen wieder schlecht werden soll, nutze ich die Gelegenheit und fahre zuerst zu den Windrädern und dann gleich weiter zum Körbaer See. Zusammen 30 Kilometer. Als ich nach Niendorf zurück komme, wünscht mir ein Nachbar frohe Ostern und fügt hinzu, bleiben Sie gesund. Das finde ich sehr nett.
31.03.2018  
Beim Radfahren heute morgen.

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