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Für die Presse:

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Presseheft "INS BLAUE"



Darsteller Abraham Rabenthal
Nike Rabenthal
Eva
Josephine
Laura
Paul
Wilhelm
Lukas
Maria
Fritz
Simone
Franz
Robert
Vadim Glowna
Alice Dwyer
Esther Zimmering
Janina Rudenska
Elisabeth-Marie Leistikow
Henning Vogt
Stefan Rudolf
Christian Althoff
Rahel Savoldelli
Conrad Nicklisch
Christina Wagner
Guido Oberkirch
Robert Mleczko

Stab

Produktion, Buch, Regie
Produktionsleitung
Casting
Kamera
Kamera - Assistenz
Regie - Assistenz
Filmbuchhaltung
Kostüm

Kostüm-Assistenz

Maske
Beleuchter
Produktionsfahrer
Tonmeister
Ton - Assistenz
Montage
DIT
Szenenbild
Requisite
Grafik
Musik
Drehbuchberatung
Sounddesign
Mischung
Kamera-Lichtverleih
Postproduktion
Versicherungen
Titel

Rudolf Thome
Stella Nicoletta Drossa
Serpil Turhan
Bernadette Paassen
Patricia Lewandowska
Kaspar-Felix Lerch
Ingrid Adomat
Anna Scholich
Julia Classen
Christina Wagner
Robert Melczko
Armin Hildebrandt
David Hilgers
Guido Oberkirch
Beatrice Babin
Maik Sündram
Reinhild Blaschke
Ane Esdohr
Katja Clos
Georg Kranz, Robert Neumann
Livia Theuer
Tatjana Jacob
Robert Jäger
Cine-Service Hartmut Mausolf
The Post Republic
Huber
Trick-Wilk

Daten Drehzeit:
Drehorte:
Länge:
Kamera:
Mischung
Produktion:
Verleih:
Vetrieb:
Presse:
Kinostart:
FSK (LINK)
FBW

8. September. - 17. Oktober. 2011
Irschenberg (Bayern), Vasto, Peschici, Pompei, Rom, Berlin
104 Minuten 46 Sekunden, 2.870 m
Digital gedreht mit RED Epic
5. - 7. 12. 2011
Moana-Film GmbH
Prometheus Filmverleih Rudolf Thome
barnsteiner
film
Rudolf Thome
30. August 2012

ab 12 J., feiertagsfrei
Prädikat "Wertvoll"



Inhalt

„Ins Blaue“ ist ein „Film-im-Film“-Film und zugleich eine Vater-Tochtergeschichte. Er handelt von der Liebe zum Kino wie von der Liebe im Kino. Und er handelt vom Generationenwechsel in der Filmkunst wie von der tragikomischen Beziehung zwischen einer ambitionierten Jungregisseurin und einem schaffensmüden Altersproduzenten. Genauer gesagt von der blinden Liebe einer Tochter zu ihrem Vater, die den Generationenbruch zwar künstlerisch vollzieht, ihn sich emotional jedoch glaubt ersparen zu können. Aus diesem Traum wird sie ausgerechnet während der Dreharbeiten zu ihrem Debütfilm, in dem es um Spielarten der Liebe und der Selbstfindung geht, unsanft herausgerissen.

So wird zum einen die Geschichte der Mittzwanzigerin NIKE RABENTHAL erzählt, die ihren ersten großen Film macht. Er trägt den Titel „Ins Blaue“. Mit ihrem Team aus engagierten jungen Frauen und Männern befindet sie sich auf Dreh-Reise durch Bella Italia. Wichtigster Begleiter ist allerdings ihr siebzigjähriger Vater und Vorbild, ABRAHAM RABENTHAL, der den Erstling seiner Tochter als alter Hase der Regie-Branche produziert. Abraham nimmt sich als Produzent weitestgehend zurück. Nike sei der Boss, betont er. Bei der Fahrt des Konvois auf der italienischen Autostrada del Sole von Drehort zu Drehort bildet NIKES Wagen die Spitze und ABRAHAMS das Schlusslicht des Filmtrecks. Einzig die Anordnung der Hotelzimmer unterliegt seiner dezenten Regie. Schließlich bleibt, was sich vor der Kamera abspielt, nicht ohne Auswirkungen auf das, was sich hinter ihr entspinnt. Selbst der strengen, mit Leib und Seele ihrem Film verschriebenen Nike widerfährt es, während sie für ihren Tonmeister LUCAS beim Atmoaufnehmen das Mikro hält, dass sie Gefühle entwickelt.

Parallel dazu wird auf einer zweiten Ebene, in Ausschnitten und jenseits jeglicher Chronologie, Nikes durchaus von Abraham geprägter Film erzählt, in dem drei abenteuerlustige junge Frauen sich auf eine Reise ins Blaue begeben, bei der nur das grobe Ziel Italien feststeht. Wie die drei Grazien sitzen EVA (30), JOSEPHINE (25) und LAURA (21) in ihrem alten VW-Bus, mit dem sie einfach drauf los fahren, Hauptsache weg aus Deutschland immer Richtung Süden. Auf ihren Camping-Stationen durch ein quasi paradiesisches Italien zwischen Schafen, Himmel und Meer lernen sie nacheinander drei ungewöhnliche Männer kennen, in die sie sich Knall auf Fall - jede zum Glück in einen anderen – verlieben. Was den freundlichen Mönch mit irdischer Begabung, den stummen Fischer auch warmblütiger Schönheiten und den altersweisen Philosoph ohne Moral qua Beruf verbindet, und die drei Frauen fasziniert, ist ihr selbstverständlicher Umgang mit höheren Mächten. So drehen sich die Gespräche und Unternehmungen der ungleichen Liebespaare immer wieder um die ersten und letzten Fragen des Lebens.

Nikes Film „Ins Blaue“ ist ein metaphysisch angehauchtes, mythisch umwehtes Roadmovie. Gleichzeitig ist der Titel Programm. Nike arbeitet ohne ausgeschriebenes Drehbuch, teils dokumentarisch und entscheidet von Drehtag zu Drehtag nach nächtlicher Sichtung des Materials im Hotelzimmer an ihrem Laptop, wie es weitergeht.
Sogar die Finanzierung des Projektes ist nicht gesichert. Als Abraham an der Adria die Absage der Filmförderung erhält, mit der er im Grunde gerechnet hat, ist es denn auch seine Tochter, die spontan eine Lösung für das Geldproblem findet. Sie überredet ihren Vater, einem Schauspieler abzusagen und selbst in die Rolle des alternden Philosophen Herbert Wittgenstein, Sohn des berühmten Philosophen, zu schlüpfen. Dass sich dadurch Realität und Fiktion auf explosive Weise vermischen, ahnt sie nicht im Traum.
Livia Theuer